Veranstaltung: Orange Blossom Special 28 – OBS 2026
Datum: 22.-24.05.2026
Besucher: >2800 zzgl. Tageskarten
Location: Glitterhouse Garden, Beverungen
Das LineUp
Freitag, 22.05.2026
Willow Parlo (Hauptbühne)
Bikini Beach (Hauptbühne)
Lener (Minibühne)
Israel Nash (Hauptbühne)
Marlo Grosshardt (Hauptbühne)
Man/Women/Chainsaw (Hauptbühne)
Samstag, 23.05.2026
Schreng Schreng & La La (Hauptbühne)
Worries and other Plants (Hauptbühne)
Kekse & Kakao (Minibühne)
Grote Geelstaart (Hauptbühne)
Jerry Leger (Hauptbühne)
Nils Keppel (Hauptbühne)
Schnuppe (Minibühne)
Annie Taylor (Hauptbühne)
Herrenmagazin (Hauptbühne)
Tramhaus (Hauptbühne)
Sonntag, 24.05.2026
Young Rebel Set – Surprise Act (Hauptbühne)
Mel D (Hauptbühne)
Blush Always (Hauptbühne)
Agassi (Minibühne)
Alela Diane (Hauptbühne)
Maria Iskariot (Hauptbühne)
Gringo Mayer und die Kegelband (Hauptbühne)
Turbotstaat (Hauptbühne)
Wrest (Hauptbühne)
Außerdem: Entlich 😉 wieder dabei – Luftgitarren-Verleih, Pola Box für Viva con Aqua, Meet & Greet mit den Künstlern am Stand vom Roadtracks-Magazin, Familienkräuterwanderung, „Otter“ Schwimmprüfung, Lauftreff, Boule, Yoga und als Walking Act’s Animat, Honig und Stoic Mind mal hier mal und noch einiges mehr….
Geschrieben über Festival 01 I 2026, Konzerte 05 – 33 I 2026 hat auch diesmal Anton Stechoin. Lesense, Lesense, Lesense:
Orange Blossom Special 2026 – Nachbericht
Ende Mai bewegt sich etwas im ostwestfälischen Beverungen: Menschen ausgerüstet mit Camping-Equipment prägen das Stadtbild, das Epizentrum des Geschehens scheint sich ganz in der Nähe des Weserufers zu konzentrieren. Ein Wort liegt in der Luft: „Lebenstankstelle“. Diese befindet sich wohl im Garten des Glitterhouse-Hauptquartiers. Denn schaut man sich auf der Wiese um, begegnet man neben hunderten glücklichen Menschen jeglichen Alters auch feine Details, die eine umso größere Wirkung zeigen. Ein Kronleuchter über der Bühne. Die lange Fotowand, die an die vergangenen Jahre erinnert. Der herzhafte Duft frisch frittierter Mini-Calzones. Und die Banner an den Bäumen mit dem Zitat aus dem Film Absolute Beginner, das eigentlich alles sagt: „Es müsste immer Musik da sein“. Nimmt man das alles zusammen und steht endlich vor der neuen, mittlerweile traditionellen Wandmalerei mit dem diesjährigen Vampir-Maskottchen Bella Lugobsi, dann dringt die Erkenntnis endlich nicht mehr nur durchs Hirn, sondern auch direkt ins Herz: Es ist endlich wieder Orange Blossom Special.
Dabei geht es los, bevor man überhaupt auf dem Gelände ist: Gegenüber der Wandmalerei haben sich Animat aufgebaut und bringen Ruhe in die Einlass-Hektik. Die Warteschlange wird zum andächtig lauschenden Publikum, während das Trio aus Paderborn lediglich mit Gitarre, Keys und Geige die heiße Sommerluft mit sehnsüchtig säuselndem Indie-Folk anreichert. Der Anreisestress ist bereits vergessen und man betritt das Areal des Orange Blossom mit einer Grundseligkeit, die Willow Parlo als erster offizieller Act auf der Hauptbühne gleich aufgreift. Mal herzlich, mal verschroben schmachtender Dreampop ergießt sich mit der Band aus Hamburg um Sängerin Noemi Bunk über die Menge, die schon ab der ersten Minute mit starker Präsenz und großer Aufmerksamkeit glänzt. Zwar ist das keine Ausnahme für das OBS, das für ein besonders leidenschaftlich und andächtig lauschendes Publikum bekannt ist. Dennoch ist zu spüren, dass die Menschen es nach zwei verregneten Ausgaben in der Vergangenheit genießen, auch mal bei grandiosem Wetter zu feiern.
Auch bei Bikini Beach ist man voll dabei: Das Trio vom Bodensee verzichtet auf sanfte Klänge und fetzt sich eher mit fuzzigen Garage-Rock-Attacken durch die trockene Hitze. Die Herzfrequenz steigt nicht nur angesichts der Garstigkeit der brachialen Songs, auch die Körperfunktionen beginnen zu überhitzen. Hier greift die wachsame Orange-Blossom-Crew allerdings zielsicher ein: Man rollt den Gartenschlauch aus und schenkt der tanzenden Menge einen erfrischenden Regenschauer – die erste von vielen Abkühlungen an diesem Wochenende.
Weniger schroff und dafür mit sonniger Leichtigkeit lädt Lener auf der Minibühne zum Tanz bei grundsympathischem Indie-Gitarrenpop, der sowohl mit kompletter Band als auch in Leners stillen Solo-Momenten mitreißt. Erdig und mit einer Menge Americana-Pathos führt wiederum Israel Nash den Tag weiter. Authentisch mit Cowboyhut und Akustikgitarre fühlt sich Ostwestfalen schlagartig wie die amerikanische Prärie an, auf der man mit melancholischem Trab dem Sonnenuntergang entgegen reitet. Apropos Sonnenuntergang: Vollends verschwindet die Sonne bei der mitreißenden Show von Marlo Grosshardt, die verschiedene Welten eng miteinander verbindet. Beim ersten Hinhören schallert etwa der feurige Dance-Folk des Singer-Songwriters herein und sorgt für den Party-Höhepunkt des Abends, bis daraufhin ebenfalls die politische Ebene von Grosshardts Songs Raum einnimmt. Der Musiker scheut sich nicht davor, vehement gegen rechtsextreme Kräfte zu wettern, und gibt sich dabei nachdenklich, kampfbereit und trotz aller Entwicklungen im Weltgeschehen Mut machend. Das Publikum gibt ihm die Energie dafür hundertfach zurück und zeigt mit Eindrücklichkeit, wie das Bilden von Gemeinschaft gegen den Faschismus aussehen sollte.
Daraufhin passiert etwas, das im Line-up des Orange Blossom Special öfter geschieht: Nach dem vermeintlich offensichtlichen Headliner des Tages folgt oftmals noch ein letzter Act, den nicht alle der über 3.000 Gäste auf dem Schirm haben. In diesem Falle ist es Man/Woman/Chainsaw aus London, ein noch junges und aufstrebendes Sextett, das zwischen Postpunk, Art-Rock und Indie auf dem Papier nur schwer zu greifen ist. Selbst die Performance der Band zeigt sich eher kühl und konzentriert, viel Interaktion mit dem Publikum passiert nicht. Dennoch finden Man/Woman/Chainsaw Stück für Stück einen Draht zur Menge, während sie sich durch ihre komplexen, noisigen Songs jammen. Der Auftritt wird zu einem Erlebnis, das unverhofft intensiv gerät – so sehr, dass man auf dem Weg zum Schlafplatz öfter Sätze hört wie: „Diese letzte Band, oder? Die waren richtig, richtig gut.“
Der zweite Tag beginnt genauso heiß wie der erste, allerdings mit einer Lässigkeit in der Luft, die das Anreisechaos von Tag eins nicht zuließ. Dieser dösigen Leichtigkeit spielt der erste Tagesordnungspunkt auf der Hauptbühne brillant in die Karten: Wer das Orange Blossom kennt, der weiß auch, dass das Festival ohne den traditionellen Walking Act Schreng Schreng & La La nicht vorstellbar ist. Dass das Akustikpunk-Duo es aber tatsächlich auf die Mainstage schafft, wird in der 28. OBS-Ausgabe zur Premiere. Dabei funktioniert es einfach, wie Sänger Jörkk Mechenbier mal blödelt, mal seinen poetischen Singsang startet und dann schon am späten Morgen die innovative Idee von gleich zwei offenen Bierflaschen feiert. Gitarrist Lasse Paulus schwingt dabei die akustischen Akkorde gemäß dem Gemüt des jeweiligen Songs und lächelt darüber hinaus kopfschüttelnd in sich hinein, sobald Mechenbier verkündet: „Wir haben uns nach Jahren endlich bis zur Hauptbühne hochgeschlafen!“
Nach den haltungsstarken Akustik-Barden betreten Worries And Other Plants die Bühne: Die sechsköpfige Band passt perfekt zum unbeschwerten Sommer-Gefühl, das man nach anfänglichem Zögern nun nach und nach verinnerlicht. Das mit Sonnencreme bewaffnete Publikum saugt den entspannten Mix aus Folk und Psych-Pop geradezu auf und fühlt sich bei der musikalischen Untermalung an Velvet Undergrounds legendäre Coolness erinnert. Beim folgenden Act auf der Minibühne wird wiederum klar, dass das OBS für die ganze Familie ist: Kekse & Kakao bringen liebenswerten Indie-Pop für die ganze Familie aus Köln mit und bereiten dabei sowohl den ganzen kleinen Fans als auch den Eltern in den hinteren Reihen eine riesige Freude.
Sowieso geht das Herz auf, schaut man sich das Programm abseits der Bühnen genauer an. Den Stimmen, die das Orange Blossom als „aktuell familienfreundlichstes Festival“ bezeichnen, stimmt man zu, wenn man etwa die Kräuterwanderungen für Klein und Groß oder die Bastelstunden im Zeltbereich des Festivalgeländes entdeckt. Bewegt man sich weiter zwischen Gelände und Campingplatz oder auch darüber hinaus, trifft man Animat als Stimmungsmacherinnen bei der Schwimmaktion im Beverungener Freibad wieder, oder den endlich wiedergekehrten Honig als Walking Act, dessen verträumter Folk Balsam für die Seele ist.
Mit der Gemütlichkeit machen Grote Geelstaart mit einem Mal Schluss. Die jungen Niederländer bringen dissonanten Noiserock mit, der mal mit maximal überteuerten Gitarren, mal mit scharfen Synthesizern im Gehörgang kratzt. Gesänge versucht das Quintett gar nicht erst großartig, hier halten abgedrehte Vocoder oder verzerrte Sprecheinlagen her, die trotz braver Hemd-Krawatten-Kombo in wilden Zappel- und Kletterausbrüchen ausarten. Den Kontrast dazu holt darauf Jerry Leger wieder an die Wiese und bringt dafür gleich einige OBS-Bekannte mit: Zusammen mit Suzan Köcher und ihrem Suprafon-Kollegen Julian Müller, die schon bei der letztjährigen Ausgabe des Orange Blossom dabei waren, bringt der Songwriter schwelgerischen Retro-Pop mit und deckt dabei psychedelische Rock-Ansätze der alten Schule mit.
Nils Keppel raubt darauf wieder die Wärme des Sommers mit düsterem, mechanischem Postpunk. Den Temperatursturz im Gemüt annullieren Schnuppe auf der Minibühne direkt wieder und machen mit NDW-geprägtem Punkrock weiter: Die Kölnerinnen wissen zwar genau, wie man in Windeseile Stimmung macht. Daran, dass Party aber auch mit starken politischen und gesellschaftlichen Haltungen einher gehen kann, lassen sie ebenfalls keine Zweifel.
Es folgt eine spontane Programmänderung: Für die plötzlich erkrankte Frazey Ford springen Annie Taylor spontan in den Tourbus und übernehmen den leeren Slot. Die Züricher spielten bereits in der letztjährigen Ausgabe und lassen trotz der Kurzfristigkeit der Situation ihrem kratzigen Garage Rock freie Bahn – auch mitten auf der Wiese, als Sängerin Gini Jungi sich vom Publikum erheben lässt, um besser umherkeifen zu können. Nach der geballten Energie kommt die Herzlichkeit zurück mit Indie-Rock von Herrenmagazin. Charmant und nahbar gibt sich die Band bei ihrem zweiten OBS-Besuch (2023 war das erste Mal) und lassen mit ihrer geerdeten Alltagspoesie den Gedanken gar nicht erst aufkommen, dass diese Band mal zehn Jahre lang Pause gemacht hat. Nach diesem inneren Blumenpflücken sollte man erneut meinen, es sei bereits alles gesagt für den Tag – dann betritt allerdings eine weitere noisige niederländische Band das Spielfeld, um den Samstag endgültig abzuschließen: Tramhaus ist wieder so eine Band, die ungestüm wirkt, aber mit jedem Song immer mehr Raum für sich einnimmt. Richtig krachig ist die Band nur punktuell, vielmehr sind es die mäandernden, an Sonic Youth und die Pixies erinnernden Passagen, die eine frische Intensität ins Spiel bringen. Selbes Spiel wie am Tag zuvor: Nach der Verabschiedung in die Nacht bekommt man von allen Seiten verwundertes, aber überzeugtes Schwärmen über Tramhaus mit.
Der dritte und letzte Tag beginnt schon recht früh und mit einer gespannten Stimmung. Dieselbe Sonntagsfrage wie jedes Jahr ergießt sich schon vormittags vom Campingplatz in den Festivalbereich: Wer ist der diesjährige Secret Act? Spekulationen bleiben bis zur letzten Sekunde genau das, denn nur wenige Leute sind eingeweiht und halten auch dicht, bis der Vorhang fällt. Und als er fällt, ist die Freude groß: Die jüngst wiedervereinten Young Rebel Set stehen unter dem Kronleuchter und spielen eine ergreifende Show, gerade angesichts ihrer jüngsten Bandgeschichte. 2015 erst die Pause auf unbestimmte Zeit, 2019 dann der tragische Tod von Sänger Matthew Chipchase. Sechs Jahre später folgte die Ankündigung neuer Tourdaten und mit Anchorage die erste neue Single seit 13 langen Jahren. Der Band, die nun aus drei originalen und drei neuen Mitgliedern besteht, merkt man die Rührung an und es bleibt schwer, beim Lauschen des gefühlvollen Heartland-Folk der Engländer nicht ausgiebig mitzufühlen.
Gerade am letzten Tag zieht es nicht immer direkt ins Hauptgeschehen, denn auch der Sonntag bringt Walking Acts wie Stoic Mind, eine Handvoll Meet And Greets und Kinder-Aktionen parat. Wer ein wenig Entschleunigung und literarisches Geschehen ersehnt, findet sich in der Nähe des Festivalgeländes im Reiterhof bei der Lesung von Zwischen Zwei und Vier ein, um reinstes Musiknerd-Infotainment zu erleben.
Geht es doch wieder Richtung Hauptbühne, gibt es hier sachte Singer-Songwriter-Klänge von Mel D, die mit ihrer Band den Soundtrack zur Achtsamkeit in der Sonnenhitze liefert. Lauter, aber nicht weniger liebevoll schließen Blush Always mit 90s-inspiriertem Grunge-Pop an und halten die Stimmung auf leicht sehnsüchtigem, aber dennoch sorglosem Niveau. Sportlich geht es dafür wieder auf der Minibühne weiter, als Agassi eine körperbetonte Show auf kleinstem Raum darbieten. Die deutsch-englische Postpunk-Band lässt mit Sportgitarren trotz der Hitze tanzen und macht mit der Darbietung klar: Es ist mehr Platz nötig, vielleicht in Zukunft ja mal auf der größeren Bühne?
Auf dieser nehmen im Anschluss die akustischen Folk-Klanglandschaften von Alela Diane mehr Raum ein, als man denken sollte, denn die gefühlvolle Stimme der US-Amerikanerin zieht für einige Momente bedingungslos in den Bann. Diesen brechen Maria Iskarot wenig später mit Schmackes wieder auf: Die belgische Band tobt sich auf Niederländisch auf der Bühne aus. Sobald dort jedoch der Platz nicht mehr genug ist, springt Sängerin Helena Cazaerck kurzerhand auf den Wellenbrecher und giftet der ersten Reihe einfach persönlich ins Gesicht.
Die direkte Konfrontation muss die Menge bei Gringo Mayer und seiner Kegelband nicht mehr befürchten. Der charmante Mundart-Poprock mit kurpfälzischem Dialekt geht unweigerlich ins Herz, Mayer selbst als einzigartige Type im leicht zwielichtigen Retro-Stil ist da nur noch die Kirsche auf dem musikalischen Sahnehäubchen.
Weitere warme Gefühle im Bauch bringt der folgende, längst traditionelle Programmpunkt: OBS-Chef Rembert Stiewe ruft zur diesjährigen Versteigerung aus. Zu gewinnen ist ein Bild mit dem aktuellen Maskottchen, das von Autogrammen aller Acts des Wochenendes umrahmt ist. Die Versteigerung ist ein weiteres Mal spannend, der Erlös geht ebenfalls wieder an Viva con Agua, die auch schon seit Freitag allgegenwärtig auf dem Gelände sind.
Der Sonnenschein verschwindet langsam – auch emotional, denn Turbostaat betreten die Bühne. Die Husumer sind aus unerklärlichen Gründen erst zum ersten Mal zu Gast beim Orange Blossom, fühlen sich jedoch sofort wie zu Hause unter dem Kronleuchter der Hauptbühne. Dass das Publikum lautstark seine Textsicherheit unter Beweis stellt, verwundert niemanden: Wem einmal die düstere, tieftraurige und undurchsichtige Lyrik der Punks aus Schleswig-Holstein ins Mark gefahren ist, der kommt nicht mehr so leicht davon ab. Höhepunkt ist dabei wie so oft die Verfluchung des Heimatstädtchens im aufreibenden Insel. Turbostaat schreien: „Husum, verdammt“, die Menschen antworten mit einem kernigen „Husum, verdammt nochmal“.
Die Stimmung ist energetisch, unruhig, vielleicht auch etwas aufgekratzt angesichts des nahenden Endes. Das Programm gibt sich aber gnädig und sorgt für einen emotionalen, runden Abschluss mit Wrest. Wieder ist es statt eines offensichtlichen Paukenschlags eine eher aufstrebende Band, die sich die Anerkennung erst erspielen muss. Das tut sie unaufgeregt mit einem luftigen, leicht melancholischen und vor allem tief berührenden Indie-Rock, der nicht viel mehr auf der Bühne benötigt als gespitzte Ohren und geöffnete Herzen. Diese befüllen die Schotten mit schwelgerischen Melodien, bittersüßen Texten über Sehnsüchte und eine stille, aber tiefe Präsenz.
Schwer machen Wrest den Abschied des musikalischen OBS-Teils, und nachdem die traditionelle Gag-Trilogie am Sonntagabend zu Ende erzählt ist, schleicht sich das Gefühl an, das man schon den ganzen Tag zu ignorieren versuchte: Das Orange Blossom Special ist für 2026 nun endgültig vorbei und es wird Zeit, den Glitterhouse-Garten wieder zu verlassen. Die Lebenstankstelle schließt für ein ganzes Jahr und man fragt sich, wie man nach so vielen Glücksmomenten und der überwältigenden Geborgenheit wieder in den Alltag finden soll. Als Trost bleibt lediglich ein Gedanke: Auch zur 29. OBS-Ausgabe wird der Garten noch da sein und alle empfangen, die hier wieder Leben tanken wollen. (Anton ist freier Autor beim VISIONS Magazin, Marketingtexter und vor allem riesiger Fan guter Musik. Wenn man ihn nicht gerade auf einem Konzert in seiner Wahlheimat Köln oder auf einem liebevoll organisierten Festival trifft, schreibt er wahrscheinlich über seine musikalischen Entdeckungen und genießt sonst alles, was irgendwie mit Kunst, Kultur und guten, warmen Gefühlen zu tun hat.)
Wir sehen uns 2027! Bestimmt! Und Dank an Rembert und all das großartigste Team! Am Ende müsste immer Musik sein…!
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